Etappe 9

Rückgang und Unentbehrlichkeit

Von den 1960er Jahren an zwangen Kostensteigerungen im Sozial- und Gesundheitswesen und die Leistungskataloge der Krankenkassen, die den diakonischen Anteil der Arbeit nicht abbildeten, das Diakonissenhaus zur Verkleinerung des weiten Tätigkeitsfeldes. Zugleich ging die Zahl der Eintritte in das Mutterhaus zurück. Nun lautete die Devise: Je weniger Schwestern, desto mehr muss man sich konzentrieren!

Anfang der 1980er Jahre endete die Hauswirtschaftslehre im Mutterhaus. Im darauffolgenden Jahrzehnt wurden die Gemeindearbeit eingestellt und die Krankenpflegeschule am Standort des Diakonissenhauses geschlossen. Nach Schließung der „Ausbildungsstätte für Sozialpädagogische Berufe“ im Jahr 2008 übergab das Diakonissenhaus 2011 das Altenpflegeheim Nellinistift an den „Evangelischen Verein für Innere Mission Frankfurt“, der acht Jahre darauf auch das Kinderhaus übernahm. 2015 ging das Diakonissenkrankenhaus im AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS auf.

Mit der kleiner werdenden Gemeinschaft des Diakonissenhauses geht das Fundament seines Wirkens verloren. Damit droht auch der diakonische Geist zu schwinden. Was bleibt hiervon übrig, wenn es keine Diakonissen mehr gibt? Der Diakonissenverein existiert weiterhin, die neuen Träger der Einrichtungen des Frankfurter Diakonissenhauses verbindet das diakonische Verständnis von Pflege, Betreuung und Erziehung. Auch die Existenz des „DIAKONIA-Weltbundes“, der sich über viele Länder der Welt erstreckt, gibt Anlass zur Hoffnung, dass der diakonische Gedanke nicht untergeht.

An ihn und seine Unverzichtbarkeit erinnert der Diakonissenweg. Am Beispiel gelebter Geschichte fordert er dazu auf, neue Wege zu gehen, um diakonische Praxis lebendig zu halten − allen Widerständen zum Trotz.

Erschwerte Bedingungen

Vom Ende der 1960er Jahre an wurde die Arbeit des Frankfurter Diakonissenhauses zunehmend erschwert. Die Krankenkassen vergüteten in Krankenhaus und ambulanter Pflege nur die erforderlichen medizinischen Maßnahmen sowie die ärztlich verordneten Medikamente, die seelsorgerischen und beratenden Aufgaben der Diakonissen jedoch blieben unberücksichtigt. Für das Diakonissenhaus wurde es in Anbetracht des verengten ökonomischen Spielraums immer schwieriger, eine Balance zwischen medizinisch-pflegerischen Belangen einerseits und seelsorgerischen Erfordernissen auf der anderen Seite zu finden.

Zudem verschlechterte sich auch die personelle Situation innerhalb der Diakonissengemeinschaft. Während im Jahr 1970 noch 186 Schwestern tätig waren, reduzierte sich die Zahl bis 1980 auf 152. Beim 110. Geburtstag im selben Jahr gab es zum ersten Mal keine jungen Schwestern mehr. Gleichzeitig nahm die Anzahl der Feierabendschwestern – so werden die Schwestern im Ruhestand bezeichnet – ständig zu. Im Jahr 1983 traten noch drei ehemalige Schülerinnen der Fachschule für Sozialpädagogik der Diakonissengemeinschaft bei. Zu ihnen gehörte auch die spätere Oberin Heidi Steinmetz. (1) 2010 war die Anzahl der noch im Beruf stehenden Diakonissen auf 46 gesunken. Da sich abzeichnete, dass die Gemeinschaft kleiner wurde, entschied der Konvent der Diakonissen im Jahr 2017, keine weiteren Diakonissen mehr aufzunehmen.

Schließungen

Kostendruck und wenige Eintritte hatten zur Folge, dass sich das Diakonissenhaus schrittweise aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen zurückzog. Zunächst erfolgte 1969 die Schließung der Altenpflegeschule. In den folgenden Jahren schlossen weitere Ausbildungsstätten: 1975 die Berufsfachschule für Kinderpflegerinnen, 1977 die Ausbildung in der Krankenpflege, 1982 die Schule der Hauswirtschaftslehre und 1990, nach 13-jährigem Bestehen, das Diakoniepraktikum. 1981 endete auch die unter Kritik stehende Heimerziehung, die Arbeit auf dem Elisabethenhof in Marburg wurde eingestellt. Auch aus den vielen auswärtigen Gemeinden zog sich das Diakonissenhaus zurück und gab die dortigen Gemeindestationen auf.

Konzentration auf Kindererziehung, Krankenhausarbeit und Altenpflege

An drei Kernbereichen der diakonischen Arbeit, die sich innerhalb seines Standortes befanden, hielt das Diakonissenhaus noch über einen längeren Zeitraum hinweg fest: an der Kindererziehung, der Krankenhausarbeit und der Altenpflege.

Das im Jahr 1966 eröffnete Haus für Kindergarten und Hort in der Eschersheimer Landstraße bildete bis 2019 einen Zweig des Frankfurter Diakonissenhauses. Über mehrere Jahrzehnte hinweg reagierte die Einrichtung mit der Erweiterung von Kindergarten- und Hortgruppen auf den steigenden gesellschaftlichen Bedarf an Betreuungsplätzen. Parallel zu dieser Entwicklung wuchs auch die Zahl der Personen, die sich in sozialpädagogischen Berufen ausbilden ließen. Die Ausbildungsstätte für Sozialpädagogische Berufe konnte bis 2008 fortgeführt werden und wurde schließlich als letzte Schulungseinrichtung des Diakonissenhauses aufgegeben.

Auch das Diakonissenkrankenhaus setzte seine Tätigkeit fort. Als in den 1970er Jahren in Frankfurt ein Mangel an Betten für Innere Medizin herrschte, nutzte es die Situation und wandelte sich nach Umbau und Modernisierung zur Fachklinik für Innere Medizin. Das Haus war als Ausbildungsplatz begehrt, viele junge Ärztinnen und Ärzte absolvierten hier ihre Facharztausbildung. Zudem entwickelte sich ein neuer Schwerpunk: Seelsorge und Sozialarbeit insbesondere bei psychischen Erkrankungen und Alkoholabhängigkeit sowie in der Sterbebegleitung gewannen an Bedeutung. Wegen der fürsorglichen Betreuung erlangte das Diakonissenkrankenhaus in Frankfurt als „Sterbeort“ einen guten Ruf. Die Anzahl der behandelten Patienten stieg, während sich gleichzeitig die Verweildauer verkürzte. 1990 machte sich erstmals der Mangel an Pflegekräften bemerkbar, was zur Folge hatte, dass die Auslastung des Krankenhauses nur 85 Prozent betrug. (2) 1996 bewilligte das Land Hessen die finanzielle Beteiligung an einem geplanten Anbau des Krankenhauses. Die Erweiterung umfasste die Einrichtung einer Notaufnahme, neue Räumlichkeiten für Diagnostik sowie einen zusätzlichen Operationssaal. (3)

Im Jahr 2008 wurde inmitten der Anlage des Diakonissengeländes der Grundstein für das neue „Alten- und Pflegeheim Nellinistift“ gelegt, das nach seiner Errichtung 2009 die Bewohnerinnen und Bewohner des bisherigen Altersheims aufnahm. Zusätzlich entstand in der Cronstettenstraße ein Begegnungszentrum, das für Gemeindemitglieder und kirchliche Gruppen aus Deutschland und aller Welt Möglichkeiten für Veranstaltungen und Austausch schuf.

Unter den vielen Veränderungen markierte ein Ereignis im Jahr 2009 einen großen Einschnitt im Leben der Diakonissen. Nach jahrzehntelanger Verbundenheit mit ihrem Mutterhaus in der Eschersheimer Landstraße, das seit 1874 die Heimat der Schwestern war, verließen sie das Haus und zogen in das umfassend sanierte ehemalige Stift Rose Livingstons in der Cronstettenstraße um. (4) Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde zum neuen Mutterhaus und zur zentralen Verwaltungsstelle des gesamten Werkes.

„Diakonische Schwestern“

Die Möglichkeit, seine Arbeit trotz abnehmender Beitrittszahlen fortsetzen zu können, verdankte das Diakonissenhaus der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Helfer. Unter ihnen spielten die „Diakonischen Schwestern“ eine wichtige Rolle. Sie waren bereits im 19. Jahrhundert als sogenannte freie Hilfsschwestern von den Mutterhäusern eingestellt und auf Krankenstationen eingesetzt worden. In der Regel arbeiteten sie unter der Leitung einer Diakonisse. Während diese aufgrund ihrer theologischen Ausbildung für die geistliche und körperliche Pflege zuständig war, waren sie als Aushilfe und Zuarbeiterinnen tätig. Dank ihres Einsatzes ließ sich der Pflegenotstand auf den Krankenstationen lindern. (5)

Die mindestens einjährige Ausbildung der oft ungeschulten Helferinnen erfolgte in Kursen der Krankenpflege oder auch der Kinderpflege in den Ausbildungsstätten des jeweiligen Mutterhauses und endete mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Auch staatlich geprüfte Krankenpflegerinnen, Kindergärtnerinnen, Gemeindehelferinnen sowie praktisch bewährte Kräfte ohne abgeschlossene Berufsausbildung traten in das Diakonissenhaus ein.

Ihr Dienstbereich lag neben dem Krankenhaus in Kindergärten und in der Altenheimpflege. Darüber hinaus übernahmen sie häufig in ihren Heimatorten entsprechende Aufgaben in Gemeindestationen oder Kindergärten. Nach einem Jahr Anwartschaft erfolgte die Einführung der Schwestern in die Diakonische Schwesternschaft. Als Kennzeichen ihrer Mitgliedschaft erhielten sie eine silberne Brosche mit Kreuz.

Als die freien Schwesternschaften während der Zeit des Nationalsozialismus in die NSV überführt werden sollten, wurde die Frankfurter freie Schwesternschaft – wie viele andere freie Schwesternschaften auch – in den Kaiserswerther Verband aufgenommen und als „Verbandsschwesternschaft des Kaiserswerther Verbands“ geführt. Zweck des Zusammenschlusses war es, die drohende nationalsozialistische Vereinnahmung zu verhindern. In diesem Zusammenhang erhielten die Schwestern die Bezeichnung „Verbandsschwestern“. (6)

Innerhalb des Mutterhauses nahmen die „Verbandsschwestern“ eine besondere Stellung ein. Ihre Zugehörigkeit zum Diakonissenhaus war nicht vom Familienstand abhängig. Einige von ihnen waren verheiratet und hatten Kinder. Sie waren als Vollzeit- oder Halbtagskräfte tätig und erhielten als berufliche Mitarbeiterinnen des Hauses ein Gehalt, das sich nach den Berufsjahren staffelte.

Die Integration einer zweiten Schwesternschaft unter dem Dach des Mutterhauses verlief nicht spannungsfrei. Die Verbandsschwesternschaft wurde häufig als Schwesternschaft „zweiten Grades“ wahrgenommen. Da die Bezeichnung „Verbandsschwester“ mit einer Abwertung verbunden war, erhielt die Schwesternschaft nach dem Krieg den Namen „Diakonische Schwesternschaft“. Dennoch blieb die unterschiedliche Wertschätzung der Arbeit einer Diakonischen Schwester gegenüber der einer Diakonisse noch lange bestehen. (7) Im März 2001 räumte das Mutterhaus in Kaiserswerth allen Diiakonischen Schwestern – trotz der unterschiedlichen Ausformung ihres Dienstes – die Möglichkeit ein, sich als Diakonisse zu bezeichnen. (8)

Wie für die meisten anderen Mutterhäuser war auch für das Frankfurter Mutterhaus die aktive Gemeinschaft der Diakonischen Schwestern von großer Bedeutung, insbesondere für die Lazarettdienste im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg waren Diakonische Schwestern in die Arbeit des Frankfurter Diakonissenhauses eingebunden. Zwar blieb ihre Zahl gering, nach Hack-Molitor waren bis 1970 und darüber hinaus im Jahresdurchschnitt kaum mehr als zehn Schwestern für das Diakonissenhaus aktiv. (9) Gleichwohl trugen sie in den Jahren der abnehmenden Beitritte zur Diakonissenschwesternschaft dazu bei, den Fortbestand des traditionellen Diakonissenmodells und damit auch den Fortbestand des Diakonissenhauses auf längere Sicht zu sichern.

Die Diakonischen Schwestern waren keine Mitglieder der Diakonissengemeinschaft, doch arbeiteten sie in eigenständiger Berufstätigkeit mit den Diakonissen zusammen. Sie pflegten die geistliche und schwesterliche Gemeinschaft, hielten Bibelstunden, Gebetskreise und Einkehrtage. Zwischen Beruf und Berufung (10) stehend, trugen auch sie den diakonischen Auftrag innerhalb des Diakonissenwerks weiter.

„Grüne Damen und Herren“

In den 1980er Jahren reichten die personellen Ressourcen nicht mehr aus, um den vielfältigen Aufgaben im Diakonissenkrankenhaus gerecht zu werden. Deshalb wurde 1985 die Evangelische Krankenhaushilfe (EKH) eingeführt. Nach amerikanischem Vorbild übernahmen externe, ehrenamtlich tätige Kräfte – die sogenannten „Grünen Damen und Herren“ – einen Teil dieser Aufgaben. Monatliche Treffen und jährliche Fortbildungstage dienten ihrer Schulung. (11) Zu ihren Tätigkeiten gehörten Mitarbeit im Krankenhausalltag, Verwaltung der Patientenbibliothek, Gespräche mit Patientinnen und Patienten, Gespräche und gemeinsame Beschäftigung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Nellinistifts sowie Besorgungen für die von ihnen betreuten Personen. Darüber hinaus verwalteten sie ab 1986 das Nachmittagscafé für Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere Gäste des Hauses.

Übergabe der verbliebenen Einrichtungen

Das weitgespannte Unterstützernetz konnte jedoch den Erhalt des Kinderhauses und des neu errichteten „Alten- und Pflegeheims Nellinistift“ nicht dauerhaft sichern. Im Jahr 2011 entschloss sich das Diakonissenhaus deshalb zur Übergabe des Nellinistifts an den „Evangelischen Verein für Innere Mission Frankfurt“. Acht Jahre später übernahm der Verein auch die Betriebsträgerschaft des Kinderhauses. Die Diakonissen waren überzeugt, dass ihre Einrichtungen beim Evangelischen Verein für Innere Mission Frankfurt, dessen Werte dem Frankfurter Diakonissenhaus nahestehen, in guten Händen sind.

In den 1990er Jahren sah sich das Diakonissenkrankenhaus vor große Herausforderungen gestellt. Die von den Krankenkassen vorgegebene reduzierte Stellenzahl machte es unmöglich, „eine fachgerechte und menschenwürdige Pflege sicherzustellen“, wie es im Jahresbericht des Diakonissenhauses von 1986 heißt. Besonders kleinere Krankenhäuser wie das Diakonissenkrankenhaus hatten Schwierigkeiten, mit der fortschreitenden Kostenentwicklung Schritt zu halten, die vor allem durch die Technisierung im Gesundheitswesen verursacht wurde. Als das Gesundheitskostengesetz von 1993 zur Umstrukturierung und Kostenersparnis zwang (12), begann ein sich über zwei Jahrzehnte hinziehender Prozess, in dem sich das Diakonissenkrankenhaus mit anderen evangelischen Häusern der Stadt, dem Markus-Krankenhaus, dem Bethanien- und dem Mühlbergkrankenhaus zur „Frankfurter Diakoniekliniken GmbH“ verband.

Am 31. Dezember 2015 gaben die Frankfurter Diakonissen ihr Krankenhaus auf. Die noch im Diakonissenkrankenhaus bestehende Geriatrie zog in den Neubau eines altersmedizinischen Zentrums des Markus-Krankenhauses. Das Diakonissenkrankenhaus in der Holzhausenstraße wurde abgerissen und das Grundstück verkauft. Das Bethanien-Krankenhaus blieb als Belegklinik des Markus-Krankenhauses erhalten und das Krankenhaus auf dem Mühlberg wurde geschlossen.

Neuer Betriebsträger war die „AGAPLESION Frankfurter Diakoniekliniken gGmbH“, ein gemeinnütziger Konzern, der christliche Orientierung als Basis seiner Identität ansieht. Das Frankfurter Diakonissenhaus, das wirtschaftlich am Agaplesion Markus Krankenhaus und an der Agaplesion gAG beteiligt ist und über einen Sitz im Aufsichtsrat verfügt (13), ist darauf bedacht, dass die Prinzipien des christlichen Menschenbildes auch in einem modernen Gesundheitszentrum Beachtung finden.

Die Botschaft des Diakonissenwegs

Am 31. Mai 2026 wurde der Diakonissenweg anlässlich des 156-jährigen Bestehens des Hauses und der Entpflichtung der letzten Oberin Diakonisse Heidi Steinmetz eröffnet. Er führt vom Diakonissenmutterhaus zur Diakonissenkirche und symbolisiert die Verbindung zwischen den tragenden Säulen des diakonischen Handelns: dem Leben in der Gemeinschaft der Schwestern und dem Glauben an den Menschen als Geschöpf Gottes, das es zu achten und zu hüten gilt. Diese Verbindung bildete den Boden, auf dem das diakonische Wirken erwuchs. Sie brachte Errungenschaften hervor, auf denen man nicht ausruhen darf, sondern auf denen man aufbauen muss.

Viele junge Menschen verspüren heute wie in früheren Zeiten den Wunsch, eine Tätigkeit auszuüben, die nicht nur ihrem eigenen Wohl, sondern auch dem Gemeinwohl dient. Jedoch ist die Bereitschaft, sich einer Gemeinschaft anzuschließen, die persönliche Verpflichtungen und Einschränkungen individueller Freiheit mit sich bringt, nicht mehr in dem früheren Maße vorhanden.

Obwohl sich die Rahmenbedingungen im Laufe der Zeit verändert haben, darf dies kein Grund sein, den diakonischen Gedanken aufzugeben. Zeigt doch der „DIAKONIA-Weltbund“, der Menschen weltweit durch diakonisches Handeln miteinander verbindet, dass Herausforderungen mit verschiedenen und oft ungewohnten Schritten bewältigt werden können.

Besonders in einer Zeit, in der Technik und Modernisierung im Bereich der Gesundheits- und Wohlfahrtspflege zunehmend an Bedeutung gewinnen und das Kostenprinzip oftmals im Vordergrund steht, ist es unentbehrlich, neue Wege zu finden: Wege, die es ermöglichen, diakonische Praxis zu leben und weiterzuführen, auch unter veränderten Bedingungen.

Bilder aus der Zeit mit Beschreibung

1. Speisesaal

2. Diakonische Schwestern

3. Dr. Huth, Krankenhausbett ca. 1980

4. Diakonissenpraktikantinnen 1980

5. Luftballons 2020, c Michelle Schoenbein

6. Logo Agaplesion

Fussnoten

1. Hack-Molitor, Gisela: Pflegen und Heilen, kooperieren und Identität wahren. Krankenpflege des Diakonissenhauses Frankfurt von den Anfängen bis heute. S. 241–297. In: Unter der Haube. Festschrift – 150 Jahre Diakonissen Frankfurt. 2020 Frankfurter Diakonissenhaus (Hg.), S. 292

2. s.o., S. 294

3 s.o., S. 294

4. Schließmann, Rosemarie: Ein altersgerechtes Zuhause. Wandel in der Altenpflege als Herausforderung des Frankfurter Diakonissenhauses. 2016 Leipzig, S. 66

5. Winkler, Kerstin: Diakonische Schwestern und Mutterhausdiakonie. Sarepta im 20. Jahrhundert zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und eigenen Prinzipien. Inauguraldissertation 2002/2003 an der Kirchlichen Hochschule in Bethel. 2004. Vgl. S. 19

6. s.o., S. 143

7. s.o., vgl. S. 143

8. s.o., S. 7

9. Hack-Molitor, s.o., S. 287

10. s.o., S. 19

11. Schließmann, s.o., S. 64

12. s.o., S. 295

13. Hack-Molitor, s.o., S. 297